Zwischenlösung mit Containern

„Endlich kommt der dringend benötigte Neubau für die Fritz-Gansberg-Schule und damit eine dauerhafte Lösung an der unsere scheidende Stadträtin Rose-Lore Scholz schon lange gearbeitet hat“, zeigt sich die schulpolitische Sprecherin der CDU-Rathausfraktion Claudia Spruch zufrieden. Die Kooperationsfraktionen von SPD, CDU und Grünen haben für die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag einen entsprechenden Antrag eingebracht.

Die benötigten Schulräume für weitere Schulklassen bis zum Schuljahresbeginn 2017/2018 sollen kurzfristig ermöglicht werden. Es soll zunächst eine Containeranlage für die Übergangszeit des Neubaus errichtet werden. Verschiedene Standorte werden dazu derzeit geprüft. Der Magistrat wird darüber hinaus beauftragt, die Planungen für den Neubau der Fritz-Gansberg-Schule am vorgesehenen Standort am Moltkering wieder aufzunehmen und zum nächsten Sitzungszug einen Vorschlag zur beschleunigten Umsetzung vorzulegen.

Verständnis zeigt Spruch für die Unzufriedenheit von Eltern, deren Kinder in der Zwischenlösung unterrichtet werden. „Natürlich würde ich mir wünschen, dass allen schulbaulichen Erfordernissen umgehend entsprochen werden kann“, so Spruch. „Ich freue mich dennoch, dass für die Fritz-Gansberg-Schule nun binnen relativ kurzer Zeit ein Neubau kommt“, so die Stadtverordnete.

„Die CDU kann sich dabei auch ein Mietmodell vorstellen. Dies hätte den Vorteil, dass die KIP-II-Mittel für weitere Schulbauprojekte herangezogen werden könnten. Mit den zusätzlichen Landesmitteln von 12,4 Mio. Euro - für die wir dem Land dankbar sind - könnten weitere dringend notwendige Bauten angegangen werden“, so Spruch abschließend.

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