„Wir brauchen die City-Bahn und wir brauchen eine neue Rheinbrücke“, fordern die Kreis- und Fraktionsvorsitzenden der CDU aus den Landeshauptstädten Mainz und Wiesbaden, Sabine Flegel, Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Mainz, Dr. Oliver Franz, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Wiesbaden, Hannsgeorg Schönig, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion in Mainz, und Bernhard Lorenz, Vorsitzender der CDU-Rathausfraktion in Wiesbaden.

„Unser Ziel muss es sein, die Verkehrsflüsse zwischen Mainz und Wiesbaden zu verbessern. Hierzu tragen sowohl die City-Bahn als auch eine neue Rheinbrücke bei“, betont Flegel. „Die Forderung nach einer neuen Rheinbrücke wird jedoch nicht zu einer Verzögerung der Planungen für die City-Bahn führen. Die Rheinbrücke ist ein notwendiges Element sinnvoller Verkehrsplanung“, stellt Lorenz klar, „denn wir benötigen beide Verbindungen zwischen unseren Städten, die faktisch viel enger miteinander verwoben sind als in manchen Köpfen.“
„Den Standort für die Brücke sollten wir ergebnisoffen prüfen. Denkverbote darf es hier nicht geben“, ist es Schönig wichtig festzuhalten. „In den nächsten Wochen werden wir einen Dialogprozess in unseren Kreisverbänden und mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort beginnen“, kündigen die Kreisvorsitzenden Flegel und Dr. Franz an. „Gleichfalls werden wir auf die regierende Koalition in Mainz und die Kooperationspartner in Wiesbaden zugehen, um unser Vorhaben abzustimmen“, ergänzen die beiden Fraktionsvorsitzenden Lorenz und Schönig.

Auch die verkehrliche Nutzung der neuen Rheinbrücke soll ergebnisoffen geprüft werden. „Eine Vorfestlegung auf die vorrangige Nutzung für den motorisierten Individualverkehr, den öffentlichen Personennahverkehr, den Fahrrad- oder Fußgängerverkehr wird es mit uns nicht geben. Hier sind die verkehrlichen Belange sorgfältig abzuwägen“, stellt Lorenz klar.
Die Geschichte einer zusätzlichen Rheinbrücke zwischen den beiden Landeshauptstädten ist lang. In der Vergangenheit wurden wiederholt verschiedene Standorte diskutiert, aber immer wieder verworfen. „Diese Blockaden wollen wir endlich lösen“, fordern Flegel und Lorenz.

Zustimmung findet die Forderung nach einer weiteren Rheinbrücke auch bei dem neuen Wiesbadener Stadtentwicklungsdezernenten Hans-Martin Kessler, der auf die erheblichen Entwicklungspotenziale in den AKK-Stadtteilen und im Bereich Ostfeld/Kalkofen hinweist. Auf solche Potenziale in der nördlichen Mainzer Neustadt oder im Zollhafen weist auch

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