Kessler: „Die Innenstadt braucht mehr öffentliche Parkplätze“

 

Die CDU-Rathausfraktion begrüßt den gestern unterzeichneten Inhalt der Absichtserklärung von Land, der Hochschule Fresenius und der Stadt und freut sich, dass das Innenstadtquartier zwischen Moritz- und Oranienstraße nunmehr kurz vor der dringend notwendigen Wiederbelebung steht.

„Die Hinhaltetaktik der EBS und die komplizierten Entscheidungswege des Landes haben die Anwohner und Geschäftstreibenden im Umfeld bis an die Grenzen des Erträglichen strapaziert“, erklärte der planungspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion Hans-Martin Kessler. Es sei höchste Zeit, die entscheidungslose Wartezeit nunmehr zu beenden und die Verjüngung des brachliegenden Quartiers vor allem durch Studierende zu ermöglichen. „Davon profitiert auch der Bildungs- und Hochschulstandort Wiesbaden ganz enorm“, so Kessler.

Die Botschaft, dass entgegen des Wunsches der Stadtverordnetenversammlung keine Pkw-Stellplätze in der geplanten Tiefgarage zur öffentlichen Nutzung realisiert werden könnten, ist ein Wehrmutstropfen für die Stadt. Dies verschärfe die in der Innenstadt jetzt schon angespannte Parkraumsituation enorm, da mit dem anstehenden Neubau des Parkhauses Coulinstraße zeitweise und mit dem Wegfall des Parkhauses City II dauerhaft Stellplätze entfallen werden. „Die Innenstadt braucht nicht weniger sondern mehr öffentliche Stellplätze“, erklärt der CDU-Politiker und liefert dazu sofort einen konkreten Vorschlag: „Im Rahmen des Gebäude-Neubaus des abzureißenden Alten Arbeitsamtes in der Schwalbacher Straße sowie der Realisierung des neuen Stadtplatzes am Platz der deutschen Einheit können wir bis zu 180 Tiefgaragen-Stellplätze realisieren. Dies werden wir offensiv betreiben um das Arbeiten und Wohnen in der Innenstadt auch in Zukunft zu sichern“, fordert der CDU-Planungs- und Verkehrspolitiker für die in diesem Jahr anstehenden Beratungen. Die Tiefgarage sei im Übrigen auch vorteilhaft für die Elly-Heuss-Schule und die Sporthalle am Platz der deutschen Einheit im Falle überregionaler Sportturniere, so Kessler abschließend.

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