„STÄRKE ZEIGEN.“, mit diesem Slogan wird die CDU Wiesbaden in den Kommunalwahlkampf 2016 ziehen. Der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Oliver Franz hatte für diesen Freitag eigens zu einem Parteitag in das Kulturforum am Schillerplatz eingeladen, um den Wiesbadener Delegierten die geplante Werbelinie vorzustellen und zu erläutern. Die CDU wolle, betonte Franz, mit einem modernen, frischen Wahlkampf und klaren Positionierungen um die Gunst der Wählerinnen und Wähler werben. „Dazu brauchen wir einen Slogan, der überrascht, differenziert, wachrüttelt und motiviert“, betonte der CDU-Vorsitzende.

Der Slogan „STÄRKE ZEIGEN.“ soll einheitlich auf allen Flugblättern, Broschüren und Plakaten Verwendung finden. Zur Differenzierung der Wahlkampfaussagen wird ihm immer eine politische Botschaft vorangestellt, wie etwa „SAUBERKEIT VERBESSERN. STÄRKE ZEIGEN“ oder „WOHNRAUM SCHAFFEN. STÄRKE ZEIGEN.“. Auch eine Anpassung auf stadtteilbezogene Themen wird so ermöglicht, wie zum Beispiel: „VEREINSHEIM BAUEN. STÄRKE ZEIGEN.“ Auf den zentralen Wahlplakaten werden vorgesehen die einzelnen CDU-Schwerpunktthemen sowie die Spitzenkandidaten.

Franz erläuterte den Delegierten, dass sich das Wahlkampfteam für den Slogan entschieden habe, weil sich die Wiesbadener Union auf ihre eigenen Stärken besinnen solle. Die CDU habe in Wiesbaden in den vergangenen fünf Jahren trotz nicht gerade idealer Rahmenbedingungen und verlorener Oberbürgermeisterwahl vieles erreicht. „Erfolgreich waren wir dort, wo wir Stärke gezeigt haben, und stark sind wir dort, wo wir authentisch sind.“

Als Beispiele nannte Franz die Themen Sicherheit und Sauberkeit. Die Stadtpolizei sei um 25 Männer und Frauen verstärkt worden. Sie sei mittlerweile an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr im Dienst und werde künftig ihren neuen Innenstadtstandort in der ehemaligen Mauritiusgalerie beziehen. Die Stadtpolizei werde dann dort sein, wo die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger sei und wo sie am häufigsten gebraucht würde, wie insbesondere die Auseinandersetzung mit aggressiven Koranverteilern gezeigt habe, betonte der CDU-Vorsitzende. Im Bereich Sauberkeit seien viele Maßnahmen auf den Weg gebracht worden, die das Erscheinungsbild Wiesbaden signifikant verbessern werden, wie etwa die Stabsstelle „Sauberes Wiesbaden“, die optimierte Straßenreinigungssystematik und die Einführung der Sauberkeitsapp, mit der Bürgerinnen und Bürger auf einfache Weise verdreckte Stellen melden können. Zudem lägen die wirklich großen städtischen Projekte in den Händen von CDU-Dezernenten. Franz erläuterte, dass beispielsweise Rose-Lore Scholz seit ihrem Amtsantritt 2008 rund 200 Mio. Euro in den Bau und die Instandhaltung der Wiesbadener Schulen investiert habe. Detlev Bendel verantworte mit dem Neubauprojekt Rhein-Main-Hallen (mit einem Volumen von ca. 190 Mio. Euro) die zukunftsträchtigste wirtschaftspolitische Maßnahme der Landeshauptstadt.

Am 21. Januar 2016 wird die Wiesbadener CDU ihr Wahlkampfprogramm beschließen. Franz kündigte in seiner Rede an, dass die Themen Sicherheit, Sauberkeit, Wirtschaft und Finanzen im Mittelpunkt stehen werden, da vor allem dort die Stärken der CDU lägen und dort auch die Wählerinnen und Wähler bei der Union die größte Kompetenz vermuten würden.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung der Spitzenkandidaten für die Ortsbeiratswahlen. Knapp 300 Kandidatinnen und Kandidaten der CDU werden sich um Sitze in den Ortsbeiräten bewerben. Von den 26 Spitzenkandidaten waren zehn bereits bei der vergangenen Kommunalwahl die Spitzenkandidaten in ihren Stadtbezirken. Weitere 14 Spitzenkandidaten haben 2011 auf der Ortsbeiratsliste in ihren Stadtbezirken kandidiert. Zwei Kandidaten treten in ihren Stadtbezirken ganz neu an. „Das zeigt, dass die Nachwuchs- und Aufbauarbeit in unseren Ortsbeiratsfraktion hervorragend funktioniert und unsere Spitzenleute ihre jeweiligen Stadtbezirke und deren Besonderheiten und Bedürfnisse kennen.“, freute sich Franz.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag