Lange Zeit wurde das Areal zwischen der Reduit und Kastel sowie dem Lin-dewerk in Kostheim eher vernachlässigt. Die Entstehung des neuen LindeQuartiers mit ca. 800 neuen Wohneinheiten stellt ein wichtiges Bindeglied in der Rheinuferentwicklung dar. „Durch die geplanten Maßnahmen wird das gesamte Areal erheblich aufgewertet und wird an städtebaulicher und frei-raumplanerischer Bedeutung und Qualität gewinnen“, so der planungspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion, Hans-Joachim Hasemann-Trutzel.

Die derzeit stark verdichteten Siedlungsbereiche machen eine Weiterent-wicklung und Nutzbarmachung der Grünflächen, Freizeit- und Naherholungsangebote dringend notwendig. Auch die erwartete höhere touristische Attraktivität macht ein schnelles Handeln hier unbedingt erforderlich und bedingt die Schaffung von gastronomischen Angeboten, sowie einen besseren Zugang zu dem Areal. Dazu gehört eine durchgehende Fuß- und Radweg-verbindung. Diese wäre nicht nur ein Teil der Regionalparkroute und der Radverkehrsroute zwischen Rheingau und Frankfurt, sondern würde auch die Erreichbarkeit des Bahnhofes Kastel für die zukünftigen Anwohner erheblich erleichtern.

„Um eine Entwicklung in diesem Sinne sicherstellen zu können, brauchen wir einen qualifizierten Bebauungsplan“, ergänzt Hasemann-Trutzel. „Nur so können Entwicklung und Aufwertung der Freiraum- und Aufenthaltsqualitäten und somit der Naherholungsfunktionen für die neuen Siedlungsbereiche gesichert werden.“ Dieser Bebauungsplan soll eine Vernetzung unterschiedlichster Freibereiche mit verschiedenen Angeboten umfassen. So sollten Freizeit-, Natur- und Naherholungsangebote kombiniert werden. In diesem Rahmen sollte eine durchgängige RheinMain-Uferpromenade zwischen dem neuen LindeQuartier und der historischen Reduit entwickelt werden.

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