Hans-Martin Kessler: FirmenCard bringt finanzielle Entlastung für Beschäftigte von kleinen, mittelständischen Unternehmen

Die CDU-Rathausfraktion setzt sich dafür ein, dass zukünftig auch Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten die Möglichkeit erhalten sollen, verbilligte Mobilitätstickets an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vergeben. Derzeit bietet der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) Jobtickets in Form der FirmenCard lediglich für Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern an. „Warum sollen die Beschäftigten kleinerer Unternehmen preislich im ÖPNV schlechter gestellt werden, als diejenigen, die in einem größeren Unternehmen arbeiten“, fragt sich der verkehrspolitische Sprecher der CDU–Rathausfraktion, Hans-Martin Kessler. „Wir wollen das Wiesbadener Busangebot damit für weitere Nutzerkreise interessanter machen und die Beschäftigten kleinerer Unternehmen finanziell entlasten“, ergänzt der CDU-Politiker. Dazu zähle auch, dass Besitzer der FirmenCard zeitweise auch weitere Personen gratis im Bus mitnehmen könnten sowie Rabatte von ausgesuchten Partnerunternehmen wie book-n-drive, „Der Radler“ oder des Staatstheaters in Anspruch nehmen könnten.

Bei der Verwirklichung setzt die CDU-Rathausfraktion auf die Interessenvertretungen dieser Unternehmen. Das seien die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer, gegebenenfalls auch die Handwerksinnungen. Mit diesen, ESWE Verkehr und dem  Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) solle der Magistrat Gespräche führen, wie und zu welchen Konditionen die Beschäftigten von kleineren Unternehmen finanziell entlastet werden könnten. Die beruflichen Kammern würden dann entsprechende Verträge mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund abschließen, um die Tarifvorteile an Ihre Mitgliedsunternehmen weitergeben zu können. Dies sei im Sinne der Beschäftigten, der Unternehmen und damit selbstverständlich auch im Sinne der Kammern, die ihre Aufgaben und Dienstleistungen als Gesamtinteressenvertretung im Wesentlichen aus den Mitgliedsbeiträgen finanzieren. Vor allem sei dieses Verfahren wesentlich effektiver und interessanter als der Zusammenschluss mehrerer Privatunternehmen zu einer Firmengemeinschaft, um die Vorteile des Jobtickets nutzen zu können, so der CDU-Verkehrsexperte Kessler.

„Wenn Politik, Interessensverbände und Verkehrsverbund an einem Strang ziehen, kann die Erweiterung des Jobtickets nur ein voller Erfolg werden“, ist Hans-Martin Kessler überzeugt. Daher bereite die CDU-Fraktion derzeit einen Antrag für die kommende Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr vor, der die Jobticket-Initiative voranbringen solle.

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