Claudia Spruch: Weiterentwicklung des Schaufenster Stadtmuseum – Geschichte Wiesbadens erstmals in einer geschlossenen Ausstellung erleben

 

„Erstmals wird die Geschichte Wiesbadens von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart in einer geschlossenen Ausstellung zu erleben sein“, freut sich Claudia Spruch, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Rathausfraktion, über den planmäßigen Fortgang des Umbaus des historischen Marktkellers am Dern'schen Gelände zum „Wiesbadener Ort der Stadtgeschichte“ und der damit gelungenen Weiterentwicklung des „Schaufenster Stadtmuseum“.

Anlässlich der im Ausschuss für Schule und Kultur präsentierten künftigen Ausstellungsräume, lobt die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende die Initiative von Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz: „Es war goldrichtig, die Gelegenheit beim Schopf zu greifen und den freiwerdenden Marktkeller für stadthistorische Ausstellungen umzuwidmen. Losgelöst vom Stadtmuseum erhält Wiesbaden so den lange fehlenden Ort zur Darstellung seiner Geschichte. Sowohl die Bürgerschaft als auch die Besucher Wiesbadens sind herzlich eingeladen, in der Mitte der Stadt, im historischen Marktkeller im wahrsten Sinne des Wortes in die Stadtgeschichte einzutauchen“, betont Claudia Spruch.

Mit ca. 1.500 Quadratmetern bietet die zentral gelegene Kultureinrichtung etwa fünf Mal mehr Platz, als das bisherige „Schaufenster Stadtmuseum“ in der Ellenbogengasse. Kernstück des Ausstellungskonzepts bildet eine Dauerausstellung mit den Schwerpunkten „Wiesbaden als Badestadt und Stadt des Wassers“ sowie „Wiesbaden als politisches Zentrum“.

Weiterer zentraler Bestandteil des Ausstellungskonzepts ist die eigenständige Kinderabteilung. Mit modernen museumspädagogischen Ansätzen richtet sie sich an Kinder bis hin zur 5. Klasse. Selbst Erleben, Spielen und Entdecken sollen im Mittelpunkt der spielerischen Auseinandersetzung stehen.

Darüber hinaus werden in einer eigens eingerichteten „Schatzkammer“ abwechselnd herausragende Stücke aus der Sammlung Nassauischer Altertümer zu bewundern sein. „Mit der Rückgabe der Sammlung durch das Land hat sich die Stadt verpflichtet, für eine angemessene Präsentation zu sorgen“, erläutert Kulturpolitikerin Spruch. „In der ‚Schatzkammer‘ erfüllt dies Wiesbaden in hervorragender Weise. Ich bin mir ziemlich sicher, dass für jeden etwas dabei sein wird“, betont Claudia Spruch.

Das Kulturdezernat hat den Marktkeller von der städtischen Wiesbaden Holding GmbH (WVV) auf zunächst zehn Jahre mit Verlängerungsoption angemietet. „Wir werden die klare Vorgabe, die bisherigen Miet- und die laufenden Betriebskosten von 90.000 € im bisherigen ‚Schaufenster‘ nicht zu übersteigen, einhalten. Für dasselbe Geld erhalten wir somit ein Vielfaches an Museum. Gleichzeitig wird eine Lücke geschlossen. Wiesbaden hat dann auch einen Ort für Stadtgeschichte – genau wie die anderen Landeshauptstädte in Deutschland auch. Ich freue mich schon jetzt auf den ersten Besuch“, schließt Claudia Spruch.

 

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