Mit großem Erstaunen und Unverständnis hat der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion, Dr. Reinhard Völker, die Forderung des Aktionsbündnisses „HSK pro kommunal“ zur Kenntnis genommen, auf eine Teilprivatisierung der Wiesbadener Horst-Schmidt-Kliniken zu verzichten und stattdessen die Klinik mit öffentlichen Mitteln zu entschulden.

 

„Bislang waren alle Beteiligten an einer zukunftsfesten Lösung für die HSK interessiert. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Arbeitnehmervertreter haben sich konstruktiv an dem transparenten Prozess des Partnerauswahlverfahrens beteiligt“, betonte Völker.

 

Leider habe es den Anschein, dass nun massiv politisch versucht werde, die Beschäftigten vor den linken Karren von Kommunisten und Fundamentaloppositionellen zu spannen. „Ich gehe aber davon aus, dass die betroffenen Mitarbeiter der HSK das Spiel durchschauen und sich nicht für politische Zwecke instrumentalisieren lassen“, so der CDU-Politiker. „Das Letzte, was der HSK, ihrem hohen medizinischen Niveau und den Angestellten hilft, sind Ideologen mit illusorischen Forderungen!“

 

„Dass die Stadt Wiesbaden und das Land Hessen nicht mal eben 100 Millionen Euro in die Entschuldung der Klinik stecken können und künftig ausreichend Geld für den Betrieb zur Verfügung stellen können, müsste auch den Vertretern des Aktionsbündnisses klar sein“, so der CDU-Politiker. Ein Blick auf die derzeitige Situation der kommunalen Haushalte sollte genügen, um zu erkennen, dass es nicht nur unverantwortlich sondern auch unmöglich wäre, auch nur einen Cent in die Entschuldung der HSK zu stecken.

 

Der CDU-Gesundheitspolitiker appelliert an das Aktionsbündnis, auf den gemeinsam mit der HSK-Arbeitnehmerschaft eingeschlagenen Weg zurückzukehren und konstruktiv an der Suche nach dem für die HSK optimalen Minderheitsgesellschafter mitzuwirken.

 

„Die vom Stadtparlament festgelegten Rahmenbedingungen zugunsten der Mitarbeiter und zur nachhaltigen Sicherung der Wiesbadener Spitzenmedizin sind in Stein gemeißelt. Darauf können sich die Beschäftigten verlassen: Die HSK bleiben eine kommunale Klinik. Die Stadt behält die Mehrheit der Anteile und bleibt Herr im Haus,“ betont Völker abschließend.

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