Es ist ärgerlich, dass sich der Umbau des Schiersteiner Sportplatzes Saareck verzögern wird. „Aber es ist ein Unding, wenn die zuständigen Sportpolitiker davon beiläufig auf einer Veranstaltung des Kreisfußballausschusses oder aus der Zeitung erfahren“, kritisiert Rainer Pfeifer. Der sportpolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion und Vorsitzende des Sportausschusses weist darauf hin, dass sich der Umbau nicht nur verzögern, sondern auch verteuern wird. Er kritisiert die Informationspolitik von Oberbürgermeister Gerich (SPD) als dem zuständigen Dezernenten. Dieser verfahre nach dem Motto: „Nur Kenntnis, wenn nötig.“
Gut möglich ist, dass mit den Arbeiten nun erst im März 2020 begonnen werden kann. Der Grund: Es gibt Probleme mit der Drainage sowie der Ableitung des Abwassers und des Regenwassers. Es dürfte bis zum Herbst dauern, bis diese Schwierigkeiten beseitigt werden. Da es nicht zu empfehlen ist, im Winter einen Kunstrasen zu verlegen, könne sich dies dann bis in den Frühling des nächsten Jahres verzögern. Wenig angetan ist Pfeifer zudem über die Ankündigung, den Sportausschuss erst in der Sitzung im März über den neuen Sachstand zu unterrichten. „Ich habe die Verwaltung informiert, damit das Thema bereits in der Sitzung am 31. Januar diskutiert werden kann.“
Die CDU-Sportpolitiker bewerten das Verhalten der Verwaltung und des OB als „sehr ärgerlich“. Die politisch Verantwortlichen, so Pfeifer abschließend, „müssen von solch wichtigen und unangenehmen Neuigkeiten als erste erfahren“.

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