Simone Koch: Wiesbaden auf bestem Weg zur gerechteren Chancenverteilung zwischen Männern und Frauen

 

„Die flexible Frauenquote wird in Wiesbaden Realität. Wir sind auf dem besten Weg zu einer gerechteren Chancenverteilung zwischen Männern und Frauen. Das Vorhaben der hessischen Landesregierung, den Paragraphen 125 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) zu ergänzen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Den Appell an die Gemeindevertretungen, die Aufsichtsgremien ihrer Gesellschaften geschlechterparitätisch zu besetzen, kann ich nur begrüßen“, freut sich Simone Koch, frauenpolitische Sprecherin der CDU-Rathausfraktion.

Auf Betreiben der CDU-Rathausfraktion hatte die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung bereits in ihrer Novembersitzung der Einführung einer flexiblen Frauenquote in der Stadtverwaltung und den Führungspositionen der städtischen Gesellschaften[1] zugestimmt. Im Rahmen der Personalentwicklung der Ämter wird somit künftig der Frauenanteil in Führungspositionen auf 50 Prozent steigen bzw. nicht unter 50 Prozent sinken. Zudem sind die Geschäftsführungen der städtischen Gesellschaften angewiesen, in ihren Unternehmen eine flexible Frauenquote einzuführen. An die Erfüllung dieser Flexi-Quote ist die Höhe der Tantieme der Geschäftsführungen gekoppelt. „Wir wollen keine Bevorzugung von Frauen, sondern eine Gleichbehandlung bei gleicher Qualifikation“, betont Simone Koch. Die eher verhaltene Entwicklung hin zu einer fairen Chancenverteilung soll mit dem Stadtverordneten-Beschluss beschleunigt werden.

 

[1] Zum Beispiel ESWE Versorgungs AG, Wiesbadener Wohnbaugesellschaft mbH (GWW), Kurhaus Wiesbaden GmbH oder WiBau GmbH.

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