Kessler: „Sicherheiten sorgen für zügige Realisierung“

 

Die CDU-Rathausfraktion begrüßt den aktiven Baustart am Wiesbadener Kureck nachdem das Areal nun seit über vier Jahre leer steht und sich zunehmend als innerstädtischer Brand- und Gefahrenherd entwickelt hatte. „Wir sind davon überzeugt, dass die IFM Immobilien AG Ihre Verantwortung für Wiesbaden und den attraktiven Standort Kureck jetzt Ernst nimmt und das präsentierte städtebauliche Konzept zügig umsetzt“, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und planungspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion Hans-Martin Kessler (CDU) anlässlich des Beginns der Abbrucharbeiten in der Sonnenberger Straße.

Von besonderem Stellenwert seien auch die insbesondere von der CDU geforderten und zwischenzeitlich juristisch verabredeten Sicherheiten, mit denen sich die Stadtverordnetenversammlung in Ihrem nächsten Sitzungszug im Juli beschäftigen wird. Diese garantierten der Stadt die Aufwertung des gesamten Areals bis Ende 2019 in der Form, wie es zuletzt der Öffentlichkeit präsentiert wurde. „Ich habe immer klargestellt, dass die notwendige Baurechtsänderung durch die Stadt an dieser sensiblen Stelle nur im Zusammenhang mit Realisierungsgarantien erfolgen kann. Hier wurden Sicherheiten in Millionenhöhe vereinbart, die uns mit einem guten Gefühl nach vorne blicken lassen“, beschreibt der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses Kessler einen wichtigen nunmehr erfüllten Knackpunkt zur Realisierung des Projektes.

Es sei sehr zu begrüßen, dass die beabsichtigte Revitalisierung des Kurecks zu einem höheren Wohnraumanteil anstelle einer bisher vorwiegenden Büronutzung sowie zu einer deutlichen Reduzierung der bisherigen Hochhauskubaturen durch einen neuen Campanile führen werde. „Das neue städtebauliche Konzept verspricht ein lebendiges Quartier mit einem guten Mix an qualitätvollen Wohn-, Arbeits- und ansprechenden Aufenthaltsmöglichkeiten“, begrüßt der CDU-Planungsexperte Kessler das detailliert vorgestellte Konzept. Auch die geplanten zwei Blickachsen in der Verlängerung der Wilhelmstraße werden nach vielen Jahrzehnten wieder eine echte Bedeutung bekommen: Direkte Wegeverbindung zur Prinzessin-Elisabeth-Straße und zusätzlich zum Adolfsberg verbesserten die öffentliche Durchwegung des gesamten Quartiers und eröffneten neue Aus- und Einblicke.  Auch ein attraktiver  begrünter Vorplatz mit Brunnen werde das Entree des neuen Kurecks erheblich aufwerten, so Kessler weiter.

Erfreut zeigte sich die CDU auch darüber, dass die IFM sich an den sozialen Infrastrukturkosten für Kinderbetreuungsplätze, die die Baumaßnahme auslöse, beteilige und einen angemessenen Beitrag zum geförderten Wohnungsbau leiste. Außerdem seien die Projektentwickler mittlerweile aktiv und transparent auf die Bevölkerung und die Nachbarschaft zugegangen, um die direkt Betroffenen frühzeitig einzubinden. Dies würde bei aller Verfahrenskritik in den Vorjahren sehr positiv aufgenommen werden.

„Wir begleiten die begonnenen Veränderungen mit großer Zuversicht und dem klaren Ziel, im Herzen der Stadt ein wichtiges Flanier-, Wohn- und Arbeitsquartier zum Leben zu erwecken“, so der CDU-Planungspolitiker abschließend.

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