Rainer Pfeifer: Willkürliche Schließung städtischer Schwimmbäder kommt für die CDU nicht in Frage

 

„Eine Willkürliche Schließung städtischer Bäder kommt für die CDU-Rathausfraktion nicht in Frage“, stellt Rainer Pfeifer, sportpolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion, als Reaktion auf die Aussagen des Fraktionsvorsitzenden der SPD-Rathausfraktion, richtig.

„Die Entscheidung über die Schließung eines oder mehrerer Bäder trifft man nicht einfach mal so nebenbei. Daher fordern wir als CDU schon seit Jahren ein Bäderkonzept, das klar aufzeigt, an welchen Ecken und Enden noch Optimierungsbedarf in der Wiesbadener Bäderlandschaft besteht.

„Meine Vorschläge liegen schon seit Jahren auf dem Tisch“, bekräftigt der Sportpolitiker. In der gesamten Republik gäbe es genügend Beispiele, wie man Wiesbadener Freibäder[1] auch in den Wintermonaten zu Hallenbädern umfunktionieren könnte. Hierdurch sei es möglich, Freibäder auch in den Wintermonaten zu nutzen. „Mir fallen auf Anhieb die beiden Traglufthallen in Neustadt an der Weinstraße und in Rüsselsheim ein. Bereits vor fünf Jahren haben der Schwimm-Club Wiesbaden und ich das Bad in Neustadt besucht. Die Traglufthalle kam bei den Sportlern sehr gut an. Ein weiteres Beispiel der ganzjährigen Nutzung von Freibädern sind sogenannte Cabriobäder, wie etwa jenes in Grünstadt an der Weinstraße. Dort wird mit Hilfe von mobilen Segmenten in wenigen Minuten aus einem Frei- ein Hallenbad. Auch hier war mein Eindruck vor Ort ein sehr guter“, stellt Rainer Pfeifer fest.

„Je länger die Veröffentlichung eines Bäderkonzepts auf sich warten lässt, desto schwieriger wird es in Zukunft solche oder ähnliche Ideen umzusetzen. Denn die Aufrechterhaltung des Status quo wird immer höhere Kosten verursachen. Es muss jetzt endlich vorwärts gehen. Das sind wir den zahlreichen Badegästen, Vereinen, Schulkindern und nicht zuletzt unserem Ruf als Bäderstadt schuldig“, schließt Rainer Pfeifer.

 

[1] Kallebad, Kleinfeldchen, Maaraue und Opelbad.

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