Vereinfachungen bei Mindestlohn lassen Wirtschaft aufatmen

Angesichts der angekündigten Vereinfachungen bei der Umsetzung des Mindestlohngesetzes zeigt sich der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion Wiesbaden, Petermartin Oschmann, erfreut. „Vor allem die kleinen und mittelständischen Betriebe im Handwerksbereich und in der Gastronomie können nun aufatmen“, so der Christdemokrat. Das Bundesarbeitsministerium hatte angekündigt, dass die Dokumentation der Arbeitszeit bei einem Bruttogehalt von 2000 Euro im Monat und andauernder Beschäftigung entfallen wird. Durch die Lockerung der Dokumentationspflichten könnten sich die Betriebe wieder auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren und müssten ihre wertvolle Zeit nicht mit Papierkram verschwenden.

„Teile der Union haben gemeinsam mit der Wirtschaft von Beginn an gegen das Bürokratiemonster der lebensfernen Dokumentationspflichten gekämpft. Das Arbeitsministerium ist damit weit über das Ziel hinaus geschossen. Wir sind daher froh, dass SPD-Arbeitsministerin Nahles dies endlich eingesehen und nun eingelenkt hat“, erklärt Petermartin Oschmann. „Es ist schade, dass die Politik Zeit und Kraft unnötig vergeudet hat, anstatt sich mit der Praxis vertraut zu machen.“ 

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