Erst die Flüchtlinge, jetzt die Banker

 

„Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist ein politisches Erdbeben. Die Auswirkungen werden wir noch lange spüren – insbesondere in Wiesbaden und dem ganzen Rhein-Main-Gebiet“, so Bernhard Lorenz, Fraktionsvorsitzender der CDU-Rathausfraktion Wiesbaden. Dies gelte besonders für den schon jetzt angespannten Wohnungsmarkt.

„Im vergangenen Jahr kamen die Flüchtlinge. In den nächsten Jahren kommen höchstwahrscheinlich die Banker. Beide Entwicklungen stellen uns vor die Herausforderung, dass schnell genügend Wohnraum zur Verfügung gestellt werden muss“, so Bernhard Lorenz weiter. Um die Mitarbeiter der Banken mache er sich dabei keine Sorgen, diese hätten genügend Geld. „Wir brauchen mehr Wohnungen für Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten. Unsere langjährige Forderung nach schnellerem Wohnungsbau ist aktueller denn je“, so der Christdemokrat.

„Unser Ziel muss es sein, die Abwanderung vom Finanzplatz London in das Rhein-Main-Gebiet zu lenken. Wenn es uns gelingt, Wiesbaden und die Region als Finanzplatz noch attraktiver für Banken und andere Unternehmen zu machen, dann profitieren davon alle Bewohnerinnen und Bewohner der Region. Der Brexit bietet dafür viele Chancen“, erklärt Bernhard Lorenz abschließend.

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