Wenn Ende August das 40. Mosburgfest im Biebricher Schlosspark stattfindet, erwartet die Arbeitsgemeinschaft Biebricher Vereine und Verbände wieder Tausende Besucher. Doch anders als bei den Mainzer Sommerlichtern auf der anderen Rheinseite, bei denen ein tolles Feuerwerk die Menschen begeisterte, schauen die Biebricher in die Röhre.

„Das Fest findet statt, aber ohne Feuerwerk“, sagt Wolfgang Gores, stellvertretender AG-Vorsitzender und CDU-Stadtverordneter sauer. Der Grund: Umweltschutzverbände haben dafür gesorgt, dass dies zum Schutz seltener Tiere nicht erlaubt werden soll.

„Es ist traurig für die Biebricher und die örtlichen Vereine, dass uns dies nicht erlaubt wird“, sagt Gores. Es sei völlig unverständlich, dass Feuerwerke in unmittelbarer Nähe genehmigt werden, in Biebrich dagegen nicht. Was auf der einen Rheinseite möglich ist, so Gores, sollte auf der anderen nicht verboten werden.

Seit vielen Jahren würde das Nebeneinander von Mensch und Natur im Schlosspark wunderbar funktionieren, „daran wird ein kurzes Feuerwerk auch nichts ändern“. Wolfgang Gores: „Wir wollen unsere Natur schützen, unsere Traditionen aber auch.“ Aufgrund der großen Trockenheit wäre es natürlich kein Problem gewesen, das Feuerwerk in diesem Jahr kurzfristig abzusagen, erklärt Gores. Dass der Arbeitsgemeinschaft der Umweltschutz stets am Herzen liegt, zeigt eine geplante Aktion. Dabei wird die Arbeitsgemeinschaft in Kürze eine Wasserfontäne zur Verfügung stellen, um den Weiher im Park mit Sauerstoff zu versorgen und von seinen Algen zu befreien.

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