In Frankfurt wurde bereits Kontakt mit Kammern aufgenommen

 

„Zur zukunftssicheren Vermarktung unserer Stadt im Internet sollte sich der Magistrat um die Top-Level-Domain „.wiesbaden“ bemühen“, so der netzpolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion, Dr. Bernd Wittkowski. Solche lokalen Internetendungen sind seit kurzem möglich und würden Wirtschaft und Tourismus beleben. Hiesige Unternehmen und Bürger könnten so ihre Verbundenheit mit Wiesbaden zeigen. Außerdem würde die Endung „.wiesbaden“ die Auffindbarkeit im Netz erhöhen. 

„Ich bin mir sicher, dass es in Wiesbaden eine große Nachfrage nach Internetseiten mit der Endung „.wiesbaden“ gibt“, führt Dr. Bernd Wittkowski aus. In Berlin und Hamburg, deren Domains bereits von der zuständigen Behörde ICANN freigeschaltet wurden, gab es innerhalb kürzester Zeit mehrere zehntausend Reservierungen. Er hoffe daher, dass auch das verantwortliche Dezernat von Kämmerer Imholz sich bereits mit dem Thema beschäftige. Dazu gehöre auch eine Kontaktaufnahme mit Wiesbadener Unternehmervertretern und den Kammern. „Die Unternehmen würden am meisten von den Internetendungen profitieren. Deswegen hat sich CDU-Stadtrat Jan Schneider in Frankfurt wegen der Frage der Finanzierung bereits mit der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer in Verbindung gesetzt“, so Dr. Bernd Wittkowski. Eine ähnliche Initiative erhoffe er sich auch in Wiesbaden.

Die ICANN habe für das laufende Jahr eine Liste mit neuen Internetendungen veröffentlicht. Auf dieser befinde sich Wiesbaden noch nicht. „Die Wiesbadener Endung wird vermutlich im kommenden Jahr freigeschaltet. Wenn es dazu kommt, sollte der Magistrat bereits Vorarbeiten geleistet haben. Wir werden das Thema auf jeden Fall weiter beobachten und bei Bedarf im Bürgerbeteiligungsausschuss thematisieren“, so Dr. Bernd Wittkowski abschließend.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag