Kessler (CDU): Nach dem Park- und Fußgängerleitsystem müssen weitere Bausteine folgen.

„Auch der Tourismus ist für die Landeshauptstadt Wiesbaden unbestritten ein ökonomischer und gesellschaftlicher Faktor von hohem Wert. Um sich in einer Stadt auf Anhieb wohl zu fühlen, sind auch die „weichen“ Standortfaktoren für den Besucher von entscheidender Bedeutung. Einer dieser Faktoren ist die Zielführung zu wichtigen städtischen Orten und Gebäuden.“ Mit diesen Worten begrüßt Hans-Martin Kessler, planungspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion die Vorstellung des neuen Fußgängerleitsystems, begründet aber auch seine Forderungen zur Weiterentwicklung touristischer Leitsysteme und die damit verbundenen heutigen Anforderungen an moderne Informations- und Kommunikationstechnologien.

Bereits vor drei Jahren wurde auf Antrag der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung ein umfassender Antrag zur Verbesserung und Erweiterung touristischer Wegeleitsysteme verabschiedet.

Um dies dauerhaft zu gewährleisten, seien das mittlerweile funktionierende neue Parkleitsystem und das gestern der Öffentlichkeit vorgestellte Fußgängerleitsystem allein nicht ausreichend. „Gerade wenn die Leitsysteme auch als aktive Instrumente für das Standortmarketing verwendet werden sollen, müssen diese mit einem Besucher- und Verkehrsinformationssystem ergänzt werden.“ Die aktuellen und hochwertigen Informationen an den wichtigsten Punkten der Stadt ermöglichten dann eine bessere Planung von Unternehmungen aller Art.

„Diese beiden Bausteine müssen nun zusätzlich mit einem System zur digitalen Stadtführung ergänzt werden, wenn wir den heutigen Anforderungen des Städtetourismus gerecht werden wollen. Städte wie Heilbronn, Lübeck, Weimar oder Postdam haben mit dem Handy als Reiseführer sehr gute Erfahrungen gemacht, aber auch die Stadtführung über Leihgeräte ist eine Option“, so Kessler weiter.

„Investitionen in den Tourismussektor fördern den Mittelstand und schaffen Arbeitsplätze; vor allem dann, wenn man bedenkt, dass die über 10 Mio. Tagestouristen sowie die knapp 2,5 Mio. privaten und gewerblichen Übernachtungen in Wiesbaden Bruttoumsätze von knapp 600 Mio. Euro im Jahr tätigen. Der stetige Ausbau, sowie die Verknüpfung der einzelnen Informationssysteme ist für die Attraktivität der Landeshauptstadt für Tourismus und Handel unerlässlich“, stellt Hans-Martin Kessler abschließend fest.

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