„Bei dieser neuen Form der Abfallsammlung handelt es sich grundsätzlich um ein interessantes Modellprojekt, aber: Die Kosten trägt das Land Hessen allein. Es wird keine Gebührenerhöhung in Wiesbaden geben! Das war und ist für die CDU immer klar.“, so Astrid Wallmann, Landtagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Sauberkeit der Landeshauptstadt Wiesbaden.

„Wir verstehen die Aufregung um das Thema nicht, es ist alles geklärt.“ so Wallmann weiter.

Bei bis zu 50 % Fehlwürfen in den gelben Säcken und Tonnen bestehe grundsätzlich Handlungsbedarf. Hiervor dürfe man die Augen nicht verschließen. Das Modellprojekt Graue Tonne könne hier eine mögliche Lösung darstellen.

Ob es aber in Wiesbaden tatsächlich durchgeführt wird, entscheidet sich nach Vorlage einer Machbarkeitsstudie, die derzeit erstellt wird. Im Rahmen dieser Studie werden auch die Kosten ermittelt werden.

„Dann muss das Land entscheiden, ob es diese Kosten tragen wird oder nicht. Wenn nicht, wird es den Modellversuch nicht geben. Auf ELW und die Wiesbadener Gebührenzahler kommen keine höheren Kosten zu – darüber gibt es keine zwei Meinun-gen!“, widerspricht Astrid Wallmann hier den Darstellungen der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Dr. Reinhardt. „Wer suggeriert, Wiesbaden werde zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger zum Experimentierfeld Hessens, hat wohl etwas falsch verstanden.“, so die CDU-Politikerin abschließend.

 

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