„Nachdem das Tierheim Wiesbaden zum wiederholten Male einen Aufnahmestopp für Abgabekatzen aus Privathand verhängen musste, sollte allen klar geworden sein, wie nötig die Einführung einer Kastrationspflicht für Katzen in unserer Stadt ist", äußert sich die Wiesbadener Landtagsabgeordnete und tierpolitische Sprecherin der CDU-Rathausfraktion Astrid Wallmann (CDU) zur aktuellen Situation des Tierheims.

Das Land Hessen erarbeitet derzeit eine Verordnung, die voraussichtlich Ende des Jahres in Kraft treten wird. Auf dieser Grundlage können Kommunen dann rechtssicher die Kastration von Freiläufern veranlassen. In Wiesbaden betrifft das schätzungsweise über 2.000 Tiere.

„Die vom Landesgesetzgeber geschaffene Möglichkeit sollte von der Stadt Wiesbaden umgehend genutzt werden und eine entsprechende Regelung in die Gefahrenabwehrverordnung aufgenommen werden. Damit einhergehen sollte eine Registrierungs- und Chippflicht. Das Wohl der verwilderten Tiere, die oftmals halb verhungert und krank herumstreunen, sollte uns zu diesem Schritt zwingen. Auch die große Belastung der ehrenamtlichen Tierheimmitarbeiter, die zurzeit alleine rund 120 Katzen zu betreuen haben, spricht für eine solche Regelung“, so Wallmann abschließend.

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