Am Donnerstag Abend beschäftigte sich der Ältestenausschuss der Stadtverordnetenversammlung mit der Durchführung der Bürgerbefragung zur Standortfrage der neuen Rhein-Main-Hallen und dem dort einzusetzenden Fragebogen. „Der heutige Beschluss bietet eine fachlich gute Grundlage für die weitere Bürgerbeteiligung und lässt auf spannende Ergebnisse hoffen“, kommentiert Hans-Martin Kessler, planungspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion den Beschluss. Auf der Grundlage der Ergebnisse des Expertenhearings beauftragte der Ausschuss den Magistrat, sowohl eine repräsentative Umfrage als auch eine offene Bürgerbefragung durchzuführen. Zu diesem Zweck verabschiedete das Gremium auch einen von TMS Emind entwickelten Fragebogen mit 20 inhaltlichen Fragestellungen bezüglich der anstehenden Standortentscheidung Ende April diesen Jahres durch die Stadtverordneten-versammlung.

 

„Die Bürgerbeteiligung zu den Rhein-Main-Hallen ist damit auf einem guten Weg“, stellt Vera Gretz-Roth, Sprecherin der SPD-Rathausfraktion für Stadtentwicklung, fest. „Beide Umfrageformen werden am Ende ein gutes Meinungsbild der Wiesbadener Bevölkerung liefern und uns helfen, im Stadtparlament eine Entscheidung zu treffen, die den Bürgerwillen berücksichtigt.“

 

„Spannend wird es nicht nur bei der Standortfrage werden, sondern auch bei dem Vergleich der repräsentativen Ergebnisse mit den Ergebnissen der offenen Umfrage“, so Hans-Martin Kessler weiter. „Wir erhoffen uns aus diesem Vergleich interessante Erkenntnisse für zukünftige Projekte und für die Bürgerbeteiligung zu den weiteren Planungsphasen der Rhein-Main-Hallen. Die Koalition stimmt in diesem Kontext mit den Kongress- und Ausstellungsexperten überein, dass für den Neubau der Rhein-Main-Hallen nur ein Standort innerhalb des Ersten Ringes in Frage kommt.“

 

In der repräsentativen Umfrage werden ab Mitte März 1.500 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger telefonisch um ihre Meinung gefragt werden. Parallel dazu können sich vom 19. bis zum 31. März alle Wiesbadenerinnen und Wiesbadener ab 16 Jahren an der offenen Bürgerbefragung beteiligen. In der Mauritiusgalerie stehen dazu wochentags von 12:00 bis 19:00 Uhr und samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr Computer mit digitalen Fragebögen bereit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umfrageinstitutes werden den Prozess begleiten und für Fragen bereit stehen. Zur Teilnahme ist ein Personalausweis oder eine Meldebestätigung erforderlich.

 

In der Mauritiusgalerie informiert zudem seit dem 07. März eine Ausstellung über Fakten und Daten zum Neubau der Rhein-Main-Hallen und zu den in Frage kommenden möglichen Standorten. Am 20. März findet von 17:00 bis 19:00 Uhr eine weitere Informationsveranstaltung mit Experten aller Fachrichtungen statt. An diese können vorab unter www.rhein-mein-hallen.de Fragen gestellt werden.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag