CDU Wiesbaden trauert um Peter Joachim Riedle

Die Wiesbadener CDU trauert um Peter Joachim Riedle, der am Ostersonntag, den 4. April, im Alter von 77 Jahren verstorben ist.

Riedle war seit 1970 Mitglied der CDU und prägte die Wiesbadener Kommunalpolitik über viele Jahrzehnte. In seiner Zeit als Stadtverordneter von 1972 bis 1993 war er zwischen 1977 und 1989 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion und von 1989 bis 1993 deren Vorsitzender. Im Anschluss war er als hauptamtlicher Stadtrat für Kultur, Schule und Gesundheit bis 1999 Mitglied des Magistrats. In dieser Zeit konnte er als Dezernent zahlreiche wichtige Projekte anstoßen und verwirklichen, darunter die Unterstützung des Kulturzentrums Schlachthof, für das er sich besonders einsetzte. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Magistrat engagierte er sich weiterhin politisch und ehrenamtlich, unter anderem in den Jahren 2000 bis 2008 als Mitglied des CDU-Kreisvorstands und zwischen 2001 und 2016 als Mitglied des Ortsbeirats Rheingauviertel/Hollerborn.
Im Jahr 2005 wurde ihm für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Der Kreisvorsitzende der CDU Wiesbaden, Ingmar Jung, würdigte Riedle und dessen Verdienste: „Wir trauern um eine Persönlichkeit, der unsere Stadt und unsere Partei viel zu verdanken haben. Wir verlieren mit ihm aber nicht nur einen verdienten Wiesbadener, sondern vor allem auch einen guten Ratgeber und Freund. Peter Riedle wird uns fehlen. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Familie.“

CDU Wiesbaden trauert um Hans-Joachim Jentsch

Die Wiesbadener CDU trauert um ihren Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Jentsch, der am 28. März im Alter von 83 Jahren verstorben ist.

Jentsch zählte in den vergangenen Jahrzehnten zu den prägenden Gestalten der Partei und hatte zahlreiche öffentliche Ämter inne. Von 1976 bis 1982 war er Mitglied des Deutschen Bundestags und von 1982 bis 1985 Oberbürgermeister von Wiesbaden. In seiner Amtszeit stieß er wichtige Projekte für die Landeshauptstadt an, unter anderem die Sanierung des Kurhauses. Nach dem Ausscheiden aus dem Amt war er Abgeordneter des Hessischen Landtags, bevor er 1990 zum Justizminister des Landes Thüringen ernannt wurde. Von 1996 bis 2005 war Jentsch Richter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

Für seine Verdienste wurde er vielfach geehrt: 2005 erhielt er das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und 2010 wurde ihm für seine Verdienste um die Deutsche Einheit die höchste Auszeichnung des Landes Hessen verliehen, die Wilhelm-Leuschner-Medaille. Seit 2006 war Jentsch zudem Ehrenbürger der Landeshauptstadt Wiesbaden. Im Jahr 2017 wählte ihn die Wiesbadener CDU zu ihrem Ehrenvorsitzenden.

Der Kreisvorsitzende der CDU Wiesbaden, Ingmar Jung, würdigte Jentsch und dessen Verdienste: „Wir trauern um eine herausragende Persönlichkeit, einen verdienten Wiesbadener und einen guten Ratgeber und Freund. Wir haben unserem Ehrenvorsitzenden Hans-Joachim Jentsch viel zu verdanken. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Familie.“

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