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CDU Wiesbaden
Kreisverband
Wiesbaden
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Kommunalwahlprogramm

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,


am 27. März entscheiden Sie bei der Kommunalwahl, wer unsere Stadt in den nächsten fünf Jahren regieren soll. Die CDU hat, gestützt auf das Vertrauen der Bürger, in den letzten Jahren unter Beweis gestellt, dass sie es kann.


Wirtschaft und Arbeit

Wiesbaden ist ein leistungsstarker Wirtschaftsstandort. Qualifizierte Menschen haben gute Chancen. Der Nachwuchs hat Perspektiven. Alle ausbildungswilligen Jugendlichen finden einen Ausbildungsplatz. Durch kluge Ansiedlung von Unternehmen ermöglichen wir auch Menschen mit mittlerer und geringerer Berufsqualifikation bessere Perspektiven. Gute Rahmenbedingungen für neue und bereits ansässige Unternehmen in Wiesbaden sind die beste Voraussetzung für zusätzliche Arbeitsplätze.


Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ Arbeitslose fördern und fordern
+ Stärkung des Einzelhandels und des Handwerks
+ Neue Gewerbeflächen ausgewiesen
+ Stadtentwicklungsplan für eine nachhaltige Weiterentwicklung Wiesbadens.
+ Mit der neu geschaffenen „Automeile“ Mainzer Straße besitzt auch dieser Wirtschaftszweig einen attraktiven Standort innerhalb Wiesbadens
+ Die NASPA bleibt als kommunale Sparkasse Bestandteil der Wiesbadener Daseinsvorsorge im Bereich Finanzdienstleistungen. Ihr Konzept zur Finanzierung von klein- und mittelständischen Unternehmen ist für diese von zentraler Bedeutung
+ 56 Mio. Euro aus Sonderkonjunkturmitteln sind den regionalen Handwerksbetrieben zugute gekommen.
+ Ansiedlung US-Hauptquartier als Wirtschaftsfaktor

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Weiterentwicklung der Optionslösung
+ Bau des Möbelmarktes am Petersweg-Ost in Kastel mit mehreren Hundert neuen Arbeitsplätzen. Dort entstehen Arbeitsplätze für Menschen mit geringerer beruflicher Qualifikation.
+ Neubau der Rhein-Main-Hallen für Wiesbaden als Kongressstadt
+ Sicherung des Industriestandorts Wiesbaden
+ Stärkung des Gesundheits- sowie des Kongress- und Messestandortes Wiesbaden
+ Ausweisung neuer Gewerbeflächen
+ Ausbau Wiesbadens zum Medien- und Designerstandort, Integration von Wissenschaft und Wirtschaft in der Kreativbranche


Haushalt und Finanzen

Wiesbaden ist durch solide Haushaltspolitik gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen: Im Gegensatz zu anderen Kommunen, hat der CDU geführte Magistrat rechtzeitig Vorsorge betrieben. Wiesbaden braucht keine Kassenkredite.


Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ Mittel aus Konjunkturprogrammen vor allem zur Verbesserung der Schulgebäude eingesetzt
+ Niedrigste Abfallgebühren im Rhein-Main-Gebiet
+ Rücklagen gebildet
+ rechtzeitig gespart
+ Bürgerhaushalt eingeführt
+ Verfügungsmittel für die Ortsbeiräte erhöht
+ ESWE als kommunales Unternehmen erhalten

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ strikten Haushaltsvollzug
+ Überwachung der Finanzverantwortung. Bund und Land dürfen den Kommunen keine weiteren finanziellen Lasten  aufbürden!


Stadtentwicklung und Umwelt in Wiesbaden
Stadtquartiere stärken

Die CDU wird darauf achten, in Wiesbaden ausreichend Flächen zum Wohnen und Arbeiten bereit zu stellen, damit die zukünftige Entwicklung gewährleistet ist. Soziale Gesichtpunkte sollen beim Wohnungsbau genauso beachtet werden, wie die Qualität der Angebote. Dank unseres vielfältigen Engagements können junge Familien ihre Wohnwünsche ebenso realisieren, wie Senioren einen zufriedenstellenden Lebensabend genießen.

Wiesbadens Leben beschränkt sich aber nicht allein auf die Innenstadt, Industrie und Gewerbegebiete. Erst die Vielzahl von Geschäften, die durch kleine und mittelständische Strukturen geprägt sind, vervollständigt in den Vororten und innerstädtischen Quartieren die Fülle des Angebotes. Die CDU hat dieses Potenzial bereits vor langer Zeit erkannt und auch im Rahmen der Stadt- und Verkehrsplanung konsequent unterstützt. Nur durch eine konsequente Standortpolitik kann Wiesbaden sein wirtschaftliches Potential angemessen ausschöpfen. Die CDU setzt sich daher für einen funktionierenden Wirtschaftsstandort Wiesbaden als Grundlage für eine positive Zukunftsentwicklung ein.

Die CDU Wiesbaden bekennt sich zu den historischen Wurzeln der Stadt und ihrer Stadtteile. Wohnen und Leben im örtlichen Umfeld gewährleisten Identifikation. Dazu gehört auch, dass wir die Besonderheiten der Stadt und ihrer Stadtteile bewahren und behutsam weiter entwickeln. Traditionen sollen gewahrt, das Lebensgefühl und die Verbundenheit der Bürger mit ihrer Stadt und ihrem Stadtteil gestärkt werden. Dies bedeutet insbesondere, dass eine Umbenennung von Stadtbezirken nicht in Betracht kommt und ohne übergeordnete zwingende Erfordernisse bewährtes, die Stadtbezirke stärkendes Verwaltungshandeln bestehen bleibt.


Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ Der Ausbau der Goerdeler Straße sorgt für eine optimale Verkehrsanbindung Klarenthals.
+ Mit der Bebauung des Platzes der Deutschen Einheit wird eine klaffende städtebauliche Wunde geschlossen, das Westend an die Innenstadt angebunden und ein großer Schritt für den Schul- und Vereinssport beschritten.
+ Mit Liliencarré, Luisenforum und Dern’schen Höfen sind neue attraktive Einkaufsmöglichkeiten geschaffen worden.
+ Die generalsanierte Fußgängerzone sorgt nicht nur für ein hohes Einkaufsvergnügen, sondern stärkt nachweislich das Wirtschaftspotential der Einzelhändler.
+ Der Kleinen Schwalbacher Straße wurde neues Leben ‚eingehaucht’.
+ Mit der geschaffenen „Automeile“ Mainzer Straße erstrahlt auch dieses Entree der Stadt in neuem Glanz.
+ Bei der Grundsanierung der Fichtestraße mit zwei neuen Kreiseln und Flüsterasphalt tragen wir nicht nur Sorge für eine optimale verkehrliche Infrastruktur, sondern erproben auch Lärm mindernde Baumaterialien.
+ Dank der European Business School wird das gesamte Quartier Moritzstraße eine neue Belebung und Aufwertung erfahren.

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Nach dem vollendeten Hochwasserschutz in Sonnenberg wird der Hofgartenplatz endlich neu gestaltet.
+ Nordenstadt Hainweg, Bierstadt Wolfsfeld, Auf dem Hahn in Naurod oder Speckfeld Medenbach sollen zum Wohnungsbau weiter erschlossen werden.
+ Die Renaturierung Maaraue wird der Landeshauptstadt Wiesbaden ein attraktives Naherholungsgebiet liefern.
+ Der Stadtumbau Kostheim/Kastel wird zu einer erheblichen Umgestaltung und Aufwertung des Rhein- und Mainufers als hochwertiges und familiengerechtes Naherholungs- und Wohngebiet führen. Dazu zählt auch die gestalterische
Aufwertung und notwendige Entschlammung der Wiesbadener Hafenbereiche (vor allem Schierstein und Kostheim) gemeinsam mit den zuständigen Behörden auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene.
+ Die zeitnahe Verwirklichung des Möbelmarktes am Petersweg Kastel wird zu einer positiven Gesamtentwicklung dieses Gewerbegebietes führen und den Verkehrsfluss nach dem Ausbau der Boelckestraße verbessern.
+ Der innenstadtnahe Neubau der Rhein-Main-Halle stärkt Wiesbaden als Kongressstadt und sichert Handel, Gastronomie und Hotellerie.
+ Die zu bauenden Quartiersgaragen im Europaviertel und in der Moritzstraße bringen Attraktivität für Kunden und Beschäftigte.
+ Eine Verlängerung der Holzstraße direkt bis zur Schiersteiner Straße führt zur verkehrlichen Entlastung der Waldstraße und Dotzheims.


Umweltschutz mit Augenmaß

Die Belastung durch Lärm und Luftschadstoffe muss in Grenzen bleiben. Aber Ökologie ohne Rücksicht auf die heimische Wirtschaft macht keinen Sinn. Die CDU setzt sich für den Bau eines Biomassekraftwerks ein, da wir gerade bei der
Energieversorgung auf alternative Energiequellen setzen wollen und diese Technik sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist.


Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ Die Stadt als Vorbild bei energetischen Gebäudesanierungen.
+ Wiesbaden als Solarstadt – eine Solaranlage auf der Deponie und Bürgersolaranlagen.
+ Der Hochwasserschutz Sonnenberg wurde konsequent vorangetrieben.
+ Ein generelles Durchfahrtsverbot für LKW.
+ Die Modellprojekte zur Aufbringung von Flüsterasphalt.

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Den Bau eines Biomasseheizkraftwerks
+ Die Einrichtung von Blockheizkraftwerken zur Sicherstellung dezentraler Versorgung
+ Den Lärmaktionsplan besonders in Bereichen der Autobahnen und der Bundesfernstraßen. Das von der CDU initiierte Lkw-Durchfahrtsverbot ist hierfür ein wichtiges Werkzeug.
+ Die Schaffung einer Infrastruktur für Elektromobilität.
+ Die energetische Optimierung in der Stadt weiter voranbringen.
+ Bis 2020 den Energiebedarf von Wiesbaden zu 20% aus regenerativen Quellen speisen.
+ Bei Eingriffen in die Natur das Miteinander statt Gegeneinander fördern. Die CDU setzt sich ein für den Bestand und die Förderung von Kleingärten in Wiesbaden als Ort der Naherholung und der bürgerlichen Gemeinschaft.
+ Den Fortbestand von Projekten sichern (Fasanerie, Jugendbauernhof, Tierpark Kastel, Kinderbauernhof, Umweltladen, „Grüne Schule).


Leben und Wohnen in Wiesbaden
Die Attraktive Stadt


Wiesbaden ist begehrt. Viele wollen hier wohnen. Alle Bevölkerungsgruppen sollenhier bezahlbaren Wohnraum finden. Wir legen unser Augenmerk vor allem auf junge Familien.


Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ über 1.000 Wohneinheiten für junge Familien in Innenstadt-Nähe geschaffen
+ 5.000 Bewohnern, darunter vielen Senioren, durch Übernahme der Mainzer Wohnbau-Wohnungen in Kostheim und Kastel eine sichere Heimat gegeben.
+ umfassendes Programm zur Modernisierung des Wohnungs-Altbestandes (Schwerpunkt Energieeinsparung) ermöglicht
+ 150 Mio. Euro für energetische Sanierung in Wiesbadener Wohnungen – weniger Energiekosten, mehr Jobs für das Wiesbadener Handwerk
+ Ordnungssatzung gegen Schmutzfinken und Störer
+ Erweiterung der Kompetenzen des Ordnungsamtes zur Stadtpolizei
+ Einrichtung des Bürgerbüros als Zentrale Anlaufstelle für Bürgerangelegenheiten

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Junge Familien sollen in Wiesbaden günstig wohnen können
+ Schönere Grünanlagen für Wiesbaden
+ Weiter verstärktes Vorgehen gegen Verunreinigung der Straßen und Grünflächen, z. B. durch Hundekot.
+ "Spielplatz-Paten" für mehr Sicherheit und Sauberkeit
+ Ausweisung neuer Wohngebiete
+ Seniorengerechte Wohnungen, zentral gelegen
+ Mobiles Bürgerbüro
+ Förderung der Eigentumsbildung im Wohnungsbau


Kultur und Vielfalt

Wiesbadens Kultur ist vielfältig: Vom Staatstheater bis zum Heimatmuseum, von KUK bis zum Programmkino. Die Kultur ist ein zentraler Faktor für die Lebensqualität und lockt Gäste aus aller Welt in unserer schönen Stadt.

Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ Generalsanierung des Staatstheaters
+ Internationale Maifestspiele aufgewertet
+ Das Europäische Theater- Festival "Biennale" in Wiesbaden etabliert
+ Namentliches Gedenken am Standort der früheren Synagoge
+ zusätzliche Proberäume in der „Kreativfabrik“ (Siegfriedring)
+ Ausbau des Freizeit- und Kulturparks
+ Sanierung des Pariser Hoftheaters
+ Sanierung und Wiedereröffnung der Wartburg

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Neubau Kulturzentrum Schlachthof (KuK)
+ Bewerbung als Weltkulturerbe für Wiesbaden als Stadt des Historismus.
+ Wiesbaden als Filmstadt und Medienstandort ausbauen: Filmfestival "Go East" im Caligari
+ Haus der Vereine in Dotzheim bauen; Vereinszentrum Bierstadt in der ehemaligen Robert-Koch-Schule
+ Mehr Stadtteilkultur, Brauchtum und Bürgerengagement
+ Bürgerhaus in Medenbach
+ Ein Stadtmuseum
+ Unterstützung kleinerer Bühnen wie Thalhaus und Velvets
+ Etablierung des jährlichen Deutsch-Amerikanischen Tages in Wiesbaden


Erfolgreiche Integration

Gute Deutschkenntnisse stehen im Zentrum der Integrationspolitik. Integration geht alle an. Die Einrichtung des Einwohner- und Integrationsamtes und die Formulierung eines städtischen Integrationskonzepts haben bundesweit Maßstäbe gesetzt.
Integration bedeutet, die Grundwerte unserer Verfassung anzunehmen.


Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ Abschluss der bundesweit ersten Integrationsvereinbarung
+ Einrichtung des ersten deutschen Integrationsamtes
+ Fortschreibung des Integrationskonzepts für erfolgreiche Zuwanderung nach Durchführung der ersten Wiesbadener-Integrationskonferenz
+ Umfangreiches Angebot an Sprachkursen, insbesondere "Mama lernt Deutsch" und "Deutsch-Sommer"
+ Erhöhung der Übungsleiterpauschale zur verbesserten Integrationsarbeit in den Vereinen
+ Wiesbadener Integrationsgespräche
+ Neubürgerempfänge

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Weitere religiöse Gemeinden für die Integrationsvereinbarung gewinnen
+ Weitere Angebote für Deutschunterricht
+ Mehr Migrantenkinder in Kinderkrippe und Kindergärten
+ Intensivere Zusammenarbeit mit dem Ausländerbeirat
+ Arbeitsmarktmaßnahmen speziell für Menschen mit Migrationshintergrund („Modellregion Integration“)
+ allen Bewohnern des neuen Hauptquartiers der US-Streitkräfte in Wiesbaden eine zweite Heimat bieten


Kinder Bildung Schule

Schule: Gute Bildung für alle

Bildung ist die Ressource unseres Landes. Die Bildung unserer Kinder liegt uns am Herzen. Die CDU stellt sich dieser Aufgabe. Wir bringen Schulen in Ordnung, so viel wie nie zuvor!


Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ innerhalb der letzten drei Jahren rund 60 Einzelprojekte mit 113,5 Mio. Euro für Sanierungen und Neubauten an fast allen Schulen in Wiesbaden , z. B.:
Kerschensteinerschule: 12,5 Mio. Euro
Werner-von-Siemens-Schule: 6,5 Mio. Euro
Fluxusschule: 6,1 Mio. €
Adalbert-Stifter-Schule: 5,5 Mio. €
Alexej-von-Jawlenski-Schule: 5 Mio. €
Elly-Heuss-Schule: 3 Mio. €
Grundschule Bierstadt: 2,8 Mio. Euro
Bau Mensa Diltheyschule
+ Umwandlung der Theodor-Fliedner-Schule in ein Gymnasium, Einrichtung der IGS Alexej-von-Jawlensky-Schule
+ Wir sind Unistadt!

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Die Schule für kranke Kinder (Brückenschule) in der Adalbert-Stifter-Schule
+ behinderte Kinder durch „inklusive Bildung“ besser fördern
+ Schulsanierungen: Johannes-Maaß-Schule, Comenius-Schule, Albert-Schweitzer-Schule, August-Herrmann-Francke-Schule, Rudolf-Dietz-Schule, Freiherr-vom-Stein-Schule, Friedrich-Ebert-Schule (Werkhalle), Aufstockung der Grundschule Breckenheim für das Betreuungsangebot, Verwaltungsgebäude Gymnasium Mosbacher Berg, Sanierung von Schulturnhallen
+ Einrichtung eines Gymnasiums in AKK
+ Modellprojekt „Verwaltungsassistenzkräfte an einigen Schulen“
+ Ausbau des Programms WiSaN (Wiesbadener Schulen ans Netz)


Familienfreundliches Wiesbaden

Eine Stadt für Kinder ist eine Stadt mit Zukunft. Dabei geht es nicht nur um reine Betreuung. Bildung und Erziehung müssen stärker in die Betreuung einfließen. Damit berufstätige Eltern unbeschwert arbeiten können, müssen sie ihre Kinder geborgen wissen. Ausgezeichnete Betreuung, auch nach dem Unterricht, gibt Kindern eine Chance zur besseren Entwicklung.


Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ verbindliche Standards für Ausstattung und pädagogische Qualität
+ städtische Zuschüsse für die Betreuung der unter 6-Jährigen von 50 auf 70 Mio. Euro jährlich erhöht
+ Halbtagsplatz in den letzten beiden Kindergartenjahren in Wiesbaden ohne Zuzahlung
+ 711 neue Krippenplätze (plus 76 %).
+ 1.000 neue Nachmittagsbetreuungsplätze für Kinder über sechs Jahren (plus 42 Prozent)
+ seit 2008 über 800 zusätzliche Betreuungsplätze an Grundschulen in Trägerschaft von Eltern- und Fördervereinen, insbesondere Ausweitung der Ganztagsplätze und der Ferienbetreuung
+ innerhalb der letzten drei Jahre 6 Mio. Euro für den Ausbau der Grundschulkinderbetreuung, z.B.
Schulkinderhaus Konrad-Duden-Schule: 900.000 Euro
Diesterwegschule: 600.000 Euro
Ernst-Göbel-Schule: 750.000 Euro
Schulkinderhaus Nordenstadt: 1,8 Mio. Euro

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ flexible Kinderbetreuung
+ Mehr Tageseltern
+ Betreuung für weitere Grundschulkinder
+ individuelle Verantwortung für hilfsbedürftige Kinder
+ verbindliche Sprachförderung im Kindergarten


Aktiv und unabhängig

Mitten im Leben, so fühlen sich die meisten von uns, auch wenn ein Blick in den Kalender uns zeigt, dass wir uns ein klein wenig von der Lebensmitte entfernt haben.

Und unser Gefühl, mitten im Leben zu stehen, ist durchaus berechtigt. Wir haben inzwischen mehr Zeit, die Kinder sind aus dem Haus, der Beruf schon ein wenig entfernt.

Zeit für Enkel, Zeit für ehrenamtliches Engagement, im Verein, in sozialen oder kulturellen Projekten.

Zeit, vor allem auch für uns selbst. Zeit, die Stadt mit all ihrer Schönheit und Attraktivität, mit ihren vielseitigen Angeboten für Jung und Alt zu genießen. Und uns rundum in unserer Stadt wohl und zu Hause zu fühlen.

Zeit, um selbst wieder sportlich aktiv zu werden.

Dabei nicht mehr Hochleistung, Titel und Sieg im Blick zu haben, sondern Spaß, Freude, Geselligkeit und die Erhaltung und Förderung der persönlichen Fitness in den Mittelpunkt stellen.

Und wer will, findet Zeit und Gelegenheit, einen Teil seiner Erfahrungen an andere weiterzugeben.

Die CDU hat dafür schon viel getan und wird die Rahmenbedingungen weiter verbessern:

+ Sicherheit und Sauberkeit vorangebracht
+ Videoüberwachung in Bussen, am Platz der Deutschen Einheit, am Hauptbahnhof und weiteren zentralen Bushaltestellen und Plätzen
+ Fußgängerzone heller und freundlicher gestaltet
+ mehr Sitzbänke in der Fußgängerzone, in Parks und anderen Stadtteilen
+ Unterstützung der Vereine
+ Erhalt und Sanierung von Sporteinrichtungen und Schwimmbädern
+ Unterstützung von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen (Freiwilligenagentur, Ehrenamt Schule)
+ Stärkung der Akademie für Ältere durch barrierefreien Umbau der Bildungsstätte (Villa Schnitzler)
+ barrierefreies Wohnen in allen städtischen Neubauten sowie Ausbau des Angebots an seniorengerechtem Wohnraum
+ flächendeckend optimierte Vertaktung der Busverbindungen
+ Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum


Vorsorge für Gesundheit und Pflege
 

Mit einer Vielzahl von Kliniken verfügt Wiesbaden über eine erstklassige gesundheitliche Versorgung. Wohnortnah werden auch medizinische ‚Nischenbereiche’ abgedeckt. In kaum einer anderen Stadt ist für den Patienten der Weg zur geeigneten Therapie so kurz wie in Wiesbaden. Die CDU setzt sich für den Ausbau der Hilfsangebote für pflegende Angehörige ein –
damit Menschen Pflege in der heimischen Umgebung ermöglicht wird. Wo es keine Alternative zu stationärer Pflege gibt, ist es Aufgabe der Stadt, ausreichend Plätze in modernen Einrichtungen bereit zu halten.


Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ Unterstützung für den Neubau des Pflegeheims „Lorenz-Wertmann-Haus (Caritasverband)
+ Neubau der AWO in Bierstadt auf den Weg gebracht
+ Neues kommunales Pflegekonzept
+ das 20 Mio. € -Programm „Stationäre Altenhilfe in kommunaler Trägerschaft“: Moritz-Lang-Haus und Simeonhaus werden geschlossen. Dafür neue Pflegeeinrichtung an den HSK. Das Toni-Sender-Haus wird umgebaut.
+ Sanierung der defizitären Pflegeheimträger

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Erhalt der Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken als Krankenhaus der Maximalversorgung unter städtischer Regie
+ weitere Angebote zur Kurzzeitpflege und der ambulanten Tagespflege
+ größere Vielfalt des medizinischen Angebots durch Ansiedlung weiterer Versorgungszentren
+ pflegende Angehörige durch das Kursangebot „Helfen und Pflegen“ unterstützen
+ Vereinbarkeit von Pflege und Beruf durch das Arbeitszeitmodell von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder verbessern
+ Verbesserung der Transportmöglichkeiten für mobilitätseingeschränkte Senioren
+ die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Patientenfürsprecher in den Kliniken heutigen Bedürfnissen anpassen
+ Weiterführung der gesundheitlichen Präventionsarbeit, insbesondere der Sucht- und Drogenprävention bei Jugendlichen


Sport, Vereine und Ehrenamt

Vereinsleben in Wiesbaden

 

Das Wiesbadener Vereinsleben ist vielfältig und bunt. Zahllose Gesangs- und Karnevalsvereine, Kerbegesellschaften und weitere kulturell, gesellschaftlich oder karitativ engagierte Vereine und Gruppen bereichern das Leben in unserer Stadt.

Sie alle schaffen über den eigentlichen Vereinszweck hinaus Gemeinsinn, Identität und Verbindungen. Sie stärken den Zusammenhalt und leisten wichtige Integrationsarbeit. Das Vereinsleben bildet eine zentrale Säule der Wiesbadener
Bürgerkultur. In Wiesbadens Vereinen wird der Großteil des ehrenamtlichen Engagements geleistet, deren Bedeutung für unser Gemeinwesen gar nicht hoch genug geschätzt werden kann.

Darum unterstützt und fördert die CDU das Vereinleben in Wiesbaden nach Kräften, denn wir wissen, was wir an unseren Vereinen haben.

Besonders prägend ist die Vielfalt der in unserer Stadt beheimateten Sportvereine. Einige von ihnen blicken auf eine über hundertjährige Geschichte zurück. Das Spektrum der angebotenen und ausgeübten Sportarten ist überaus groß. Jeder
Vierte der 275.000 Einwohner Wiesbadens ist Mitglied in einem Sportverein. Deren Spektrum reicht von Fußball und anderen Mannschaftssportarten über Leichtathletik, Radfahren bis zu aufstrebenden Disziplinen wie American Football etc.


Sportvereine


Rund 240 Sportvereine gibt es in Wiesbaden. Die meisten von ihnen fühlen sich dem Breiten- bzw. dem Amateursport verpflichtet. Zum Spaß an Bewegung und Wettkampf kommt die Freude an der Gemeinsamkeit. Sport verbindet und fördert
Tugenden. Daher genießt insbesondere die Jugendarbeit große Wertschätzung. Die CDU fördert daher seit Jahren die Arbeit der Vereine, damit sie ihre wichtigen Aufgaben erfüllen können.

Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ Jährlicher Informationsaustausch (Neujahrsgespräch)
+ 25 Mio. Euro Haushaltsmittel für die Jahre 2008/09 und 2010/11
+ Investitionszuschüsse in Höhe von 185.000 Euro
+ spezielle Jugendförderung
+ spezielle Integrationsmittel
+ Sonderzuschüsse zur Reduzierung von Energiekosten
+ Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Schulen. Beispiel: Elly-Heuss-Schule (DFB-Fußballleistungszentrum)
+ Umbau von Hartplätzen zu Kunstrasenplätzen

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Bau einer 3-Felder-Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit
+ kostenlose Nutzung städtischer Sportanlagen durch unsere Vereine bleibt erhalten
+ Realisierung von generationsübergreifenden Freizeit- und Sportflächen
+ Abarbeitung und Fortsetzung der Prioritätenliste zur Umgestaltung von Hartplätzen in Kunstrasenfelder
+ Eissporthalle , ggf. mit einem privaten Investor
+ Bau einer Sporthalle in AKK
+ Weiterer Ausbau und Sanierung von Sportstätten in Wiesbaden


Profisport in der Sportstadt Wiesbaden

Der Profisport ist in Wiesbaden längst etabliert. Die Damen des VC Wiesbaden gehören zu den nationalen Spitzenteams und bringen Bundesligaflair in die Landeshauptstadt. Auch der SV Wehen-Wiesbaden hat seine Heimat bei uns gefunden. Darüber hinaus finden in unserer Stadt regelmäßig Sportwettkämpfe der Spitzenklasse statt, wie etwa der Iron Man 70.3, das traditionelle Pfingstreit- und Fahrturnier in Biebrich oder der 25-Stundenlauf der WISPO.

Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ Unterstützung des Baus der Brita-Arena durch schnelle Genehmigungsverfahren
+ Fertigstellung des Helmut-Schön-Sportparks
+ Bau der Werferanlage
+ Förderung und Unterstützung der Sportstützpunktzentren
+ Sanierung und Ausbau von Sportstätten


Frei- und Hallenbäder

Das Sportangebot wäre unvollständig ohne attraktive Schwimmbäder. Hier hat Wiesbaden besonders viel zu bieten. Gemessen an der Einwohnerzahl verfügt Wiesbaden über das mit Abstand größte Angebot an Schwimmflächen im Vergleich zu allen anderen großen Städten Hessens. Während in anderen Kommunen, Eintrittspreise erhöht, Wassertemperaturen gesenkt oder Bäder sogar geschlossen wurden, blieb dies den Wiesbadenern erspart.

Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ alle Schwimmbäder erhalten
+ Eintrittspreise stabil gehalten
+ Bäder unter dem Dach von Mattiaqua zusammengefasst. Dies ermöglicht einen wirtschaftlicheren Betrieb.

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Erhalt des Angebots
+ Eintrittspreise stabil halten
+ Bäder zukunftsorientiert sanieren
+ Angebotserweiterung mit Eventcharakter


Wiesbadener im Ehrenamt: Aktiv für die Gemeinschaft

Ohne das vielfältige ehrenamtliche Engagement seiner Bürger wäre Wiesbaden eine 'ärmere' Stadt. Ob im Sport, bei Chören, Musikzügen oder in der Fastnacht, bei Heimat- und Geschichtsvereinen, Selbsthilfegruppen und karitativen Angeboten: Eine große Anzahl von Bürgern stellt sich freiwillig in den Dienst der Gemeinschaft. Der gesellschaftliche Wandel ist auch am Ehrenamt nicht vorbei gegangen. Viele Vereine haben Nachwuchssorgen. An die Stelle eines über viele Jahre beständigen Einsatzes tritt zunehmend das kurzfristige, am konkreten Projekt orientierte Engagement.

Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ Finanzielle Förderung von Vereinen und ehrenamtlich tätigen Institutionen flächendeckende Infrastruktur für das Ehrenamt in Form von Bürgerhäusern und Stadtteilzentren
+ Einführung der "Ehrenamts-Card" mit kostenlosen Freizeitangeboten für ehrenamtlich Tätige
+ Einrichtung des "BürgerKollegs", das ehrenamtlich Tätige für ihre Aufgaben gezielt weiterqualifiziert
+ städtischer Zuschuss an die Dachorganisation Wiesbadener Karnevalvereine (DACHO)
+ Sanierung des Forums Naurod

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Neubau des Stadtteilzentrums Nordenstadt mit Vereinsnutzung
+ Umbau der alten Schule in Bierstadt zum Haus der Vereine
+ Stärkung des Ehrenamtes im Bereich der Hilfsorganisationen, z. B. der Freiwilligen Feuerwehr


Wiesbaden international: Städtepartnerschaften

Wiesbadens pflegt Städtepartnerschaften zu zwölf Städten im In- und Ausland. Die Beziehungen sind lebendig, weil von ehrenamtlichen Partnerschaftsvereinen getragen. Im Vordergrund stehen die Begegnungen der Bürger. Schüler-, Jugend
und Studentenaustausch prägen diese genauso wie der interkulturelle Austausch, Sport oder Kooperationen auf wirtschaftlichem Gebiet. Im Zeitalter der Globalisierung gilt es, den Horizont zu weiten und neue Möglichkeiten des internationalen Austauschs zu suchen.

Das hat unsere Politik für Wiesbaden erreicht:

+ Pflege der freundschaftlichen Beziehungen zu 12 Städten: Die älteste Partnerschaft weltweit ist die auf das Jahr 1930 zurück gehende zwischen Wiesbaden und Klagenfurt
+ Einführung eines gerechten, an der Intensität des Austauschs orientiertes Fördermodell für die Partnerschaftsaktivitäten
+ Institutionalisierung der langjährigen Beziehung Biebrichs zu Glarus (Schweiz)

Folgendes werden unsere Schwerpunkte für die Zukunft:

+ Weitere Intensivierung des Jugendaustauschs
+ Suche nach einer Partnerstadt in den USA


Dieses Wahlprogramm wurde im Verlaufe eines Kreisparteitages am 24.1.2011 beschlossen.

Horst Klee, MdL
Kreisvorsitzender

Das Kommunalwahlporgramm der CDU Wiesbaden als pdf-Download erhalten Sie hier.

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